Zielbild ab Tag 1
Die Landkarte der Manufaktur zeigt alle Bausteine des Projekts. Vor jedem Kapitel wird sichtbar, welcher Baustein als Nächstes entsteht.
Firmenschulung · Automatisierung · 5 Tage
In fünf Tagen lernt Ihr Team, Linux- und Windows-Server mit Ansible verlässlich, wiederholbar und nachvollziehbar zu verwalten. Die Teilnehmer bauen dabei die komplette Server-Landschaft eines fiktiven Unternehmens auf – von der ersten Verbindung über Rollen, Templates und ein Update-Verfahren mit Rückfallebene bis zum Patchday über alle Systeme.
Lernziele
Die Schulung verbindet Grundlagen und fortgeschrittene Praxis. Am Ende stehen nicht nur bekannte Befehle, sondern ein funktionierendes Automatisierungsprojekt, das die Teilnehmer selbst aufgebaut haben.
Zielgruppe
Das Training richtet sich an Teams, die Server bisher von Hand oder mit gewachsenen Skripten betreuen und auf eine einheitliche, nachvollziehbare Automatisierung umsteigen wollen.
Vorkenntnisse in Ansible, YAML oder einer Programmiersprache sind nicht erforderlich.
Das Praxisprojekt
Die Waffelmanufaktur Clusterhausen wächst. Ihr Onlineshop zieht vom Hoster auf eigene Server, und bisher wurde jeder Server von Hand eingerichtet – mit Notizen auf Zetteln. Die Teilnehmer sind das neue Automatisierungsteam und bauen die Server-Landschaft der Manufaktur mit Ansible auf.
Schritt für Schritt entstehen die Verbindung zum ersten Server, der Webserver mit der Shop-Seite, getrennte Umgebungen für Test und Betrieb, Rollen und Templates für die Konfiguration des Bestellsystems WaffelOrder, ein Update-Verfahren mit Sicherheitsnetz, ein Tresor für Zugangsdaten und die eigene Firmen-Collection. Parallel wird der Windows-Server der Filiale angebunden. Den Abschluss bildet der Patchday über alle Systeme.
Jede Übung setzt auf dem Ergebnis der vorherigen auf. Dadurch lernen die Teilnehmer nicht nur einzelne Module kennen, sondern erleben, wie ein Automatisierungsprojekt wächst, wo es bricht und wie man es wartbar hält.
Die Landkarte der Manufaktur zeigt alle Bausteine des Projekts. Vor jedem Kapitel wird sichtbar, welcher Baustein als Nächstes entsteht.
Was meldet der zweite Lauf? Feuert der Handler? Vor dem Ausführen steht eine Vorhersage – so wird Idempotenz verstanden statt auswendig gelernt.
Fehlende Schlüssel, ein vergessenes sudo-Passwort, eine Rolle, die nicht gefunden wird: Die typischen Stolpersteine sind eingebaut, samt Diagnoseauftrag und Ausweg.
Zu jeder Übung gibt es eine Musterlösung und einen fertigen Zwischenstand. Wer hängen bleibt, stellt ihn mit einem Befehl her und arbeitet weiter.
Agenda
Die Vormittage gehören den zentralen Themen der Linux-Automatisierung, die im Projekt aufeinander aufbauen. Ab dem zweiten Tag ergänzt die Windows-Spur die Nachmittage. Der fünfte Tag vertieft fortgeschrittene Techniken und endet mit dem gemeinsamen Finale.
Reihenfolge und Gewichtung der Themen passen wir an Vorwissen und Tempo der Gruppe an. Auf Wunsch setzen wir eigene Schwerpunkte, etwa mehr Windows-Automatisierung oder Beispiele aus Ihrer Umgebung.
Lab-Umgebung
Jeder Teilnehmer arbeitet mit einem eigenen Controller sowie eigenen Linux- und Windows-Zielsystemen. Die Umgebung ist vollständig vorbereitet, sodass die Kurszeit der Automatisierung gehört und nicht der Einrichtung.
Controller, Linux-Server und Windows-Server stehen jeder Person exklusiv zur Verfügung. Experimente betreffen niemanden sonst.
Alle Systeme sind bequem über den Browser erreichbar. Lokale Installationen oder Freischaltungen durch Ihre IT sind nicht nötig.
ansible-core, ansible-lint, Molecule und die benötigten Collections sind eingerichtet, der Editor ist vorbereitet.
Die Übungsstrecke wird vor jedem Kurs vollständig durchgespielt – einschließlich der eingebauten Fehlerfälle.
Zu jeder Übung liegt ein Stand bereit, mit dem sich jederzeit wieder einsteigen lässt.
Unterlagen
Alle Kapitel mit eigenen Schaubildern und Codebeispielen, strukturiert zum Nachschlagen.
Jede Übung mit klarem Ziel, Erwartungs-Checks und geprüfter Musterlösung.
Kurze Wiederholungen an den Kursmorgen festigen den Stoff des Vortags.
Die im Kurs aufgebaute Projektstruktur mit Rollen, Templates und Collection dient als Vorlage für eigene Vorhaben.
Eine Stunde für Ihre Praxisfragen, zwei bis vier Wochen nach dem Kurs. Bei allen Schulungen im Preis inbegriffen.
Formate
Die Schulung findet in Ihren Räumen statt. Ihr Team lernt gemeinsam und kann Fragen aus dem eigenen Betrieb direkt einbringen.
Live-Unterricht mit gemeinsamen Übungsphasen und direkter Unterstützung in der Lab-Umgebung – ideal für verteilte Teams.
Schwerpunkte und Beispiele stimmen wir auf Ihre Umgebung ab, etwa den Anteil der Windows-Themen oder bestimmte Module.
Ihr Team arbeitet bereits mit Ansible und will ein Thema gezielt vertiefen – etwa Rollen- und Collection-Struktur, Windows-Automatisierung oder Tests mit Molecule? Dann passt ein Workshop nach Maß.
Nach dem Kurs
Nach dem Kurs beginnt die eigentliche Arbeit. Deshalb gehört zu jeder Schulung eine Ask-the-Trainer-Session: Zwei bis vier Wochen nach dem Kurs treffen wir uns für eine Stunde online. Ihre Teilnehmer schicken vorab die Fragen ein, die bei der Umsetzung in Ihrer Umgebung aufgetaucht sind. So bleibt in der Session Zeit für das, was zählt: konkrete Antworten für Ihre Systeme, nicht für den Lehrbuchfall. Die Session ist im Preis enthalten.
Konditionen
5 Tage · 9.950 € netto für Ihr Team bis 8 Teilnehmer
inkl. Unterlagen, Übungsumgebung und Ask-the-Trainer-Session, zzgl. Fahrt und Übernachtung bei Präsenz
Alle Konditionen finden Sie in der Schulungsübersicht.
FAQ
Anfrage
Nennen Sie uns kurz Format und Wunschzeitraum. Wir melden uns mit einem Terminvorschlag und einem individuellen Angebot. Die Anfrage ist unverbindlich.
Ihre Nachricht ist bei uns angekommen. Wir melden uns in Kürze mit einem Terminvorschlag und einem Angebot für die Ansible-Schulung.
Weitere Schulungen
Der Schritt davor: Das Team holt den Bestellshop vom Server hinter der Backstube in Container und baut eigene, gehärtete Images – das Fundament für den Cluster.
3 TageDieselbe Manufaktur, eine Ebene höher: Das Plattform-Team bringt den Shop in den Cluster – vom ersten Pod bis zum gehärteten, erreichbaren Deployment.
3 TageDie gewachsene Manufaktur bekommt ein Monitoring: Datenquellen anzapfen, sauber alarmieren und den Betrieb im Blick behalten.
Das didaktische Konzept, die Lab-Umgebung und die Formate aller Kurse auf einen Blick.